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Schulisches Selbstkonzept

Im engen Zusammenhang mit der Verlässlichkeit steht die Konsequenz der Lehrkraft. Werden Konsequenzen angedroht, die nicht oder nur teilweise umgesetzt werden, können die Kinder keine Erwartungssicherheit und somit keine vertrauensvolle Bindung zur Lehrkraft entwickeln, da sie das Verhalten der Lehrkraft nicht richtig einschätzen können. Zur Einhaltung von Konsequenzen empfiehlt Langenkamp, sich emotional zugewandt zu dem Kind zu verhalten und ihm trotzdem Grenzen zu verdeutlichen. So wird dem Kind bewusst, dass es nicht als Person abgelehnt wird, sondern ein bestimmtes Verhalten in einer bestimmten Situation. Das Sichtbarmachen von Klassen- und Verhaltensregeln gehört beispielsweise zu einer recht einfachen Maßnahme, um Verlässlichkeit und Konsequenz in der gesamten Klasse transparent zu machen. Zwischen schulischen Selbstkonzepten, Interessen, Kurswahlen und Leistungen im Fach Mathematik besteht ein komplexes Beziehungsgefüge. Der vorliegende Beitrag untersucht Vorhersagen des so genannten Fischteich-Effekts ( Marsh, 1987 ), wonach sich eine hohe mittlere Schulleistung der Mitschüler negativ auf motivationale Maße und leistungsthematische Wahlen auswirken sollte Die Schülerinnen und Schüler können selbstständig Entscheidungen zu ihrem Lernprozess treffen, im Hinblick auf Inhalt, Material, Schwierigkeit oder Sozialform. Dazu stehen den Lernenden mehrere Angebote zur Wahl, aus welchen sie das für sie passende Material auswählen können (z.B. unterschiedlich komplexe Arbeitsaufträge oder verschiedene Wahlthemen).  Nach dem Self-Enhancement-Ansatz stellt das Selbstkonzept eine Determinante der schulischen Leistung dar, während der Skill-Development-Ansatz davon ausgeht, dass die schulische Leistung vor allem das Selbstkonzept beeinflusst (Guay, Marsh & Boivin, 2003). Diese unterschiedlichen Ansätze sind nicht nur von theoretischer, sondern auch von praktischer Relevanz. So geht beispielsweise de

- keine signifikante Veränderung1 des schulischen Selbstkonzeptes sowie der Lern- und Leistungsmotivation bei SuS mit UB (n = 33) 1 Vorzeichentest mit angepasstem Signifikanzniveau von p < ,006 07.07.2017, Dortmund 21 38 40 42 44 46 48 50 kriterial individuell sozial absolut Schulisches Selbstkonzept (Median der T-Werte) t1 t2 0 10 20 30 40 50 6 Resümierend stellen possible selves die kognitiven Komponenten von Zielen, Ängsten sowie Hoffnungen und somit die konzeptionelle Verbindung zwischen Kognition und Motivation dar. Manche dieser Partialselbstkonzepte sind für eine Person von größerer Relevanz als andere. Im Laufe der Zeit können sie sich von der Peripherie zum Kern des Gesamtselbstkonzeptes verschieben und umgekehrt. Nicht mehr aktuelle Aspekte eines früheren Selbstkonzeptes können noch relevant sein, wenn sie bedeutsam dafür sind, wie eine Person sich gegenwärtig sieht. Abschließend ist es situations- und kontextabhängig, welche Versionen des Selbst zu einem gegebenen Zeitpunkt aktiv sind.[6]

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Mummendey setzt diesen Ansatz fort, indem er die kognitive und affektive Komponente bzw. Verstand und Gefühl um eine aktionale Komponente ergänzt.[27] Das Verhalten einer Person entsteht vor den ersten beiden Komponenten oder resultiert aus ihnen. Es befindet sich in einer direkten Wechselwirkung mit ihnen und kann somit ebenfalls als Teil des Selbstkonzeptes berücksichtigt werden. Kognitive Repräsentationen einer Person über sich selbst können der Realität entsprechen oder sehr von ihr abweichen. Beispielsweise kann eine Person, die eine Fremdsprache (etwa: Deutsch) gelernt hat und diese fehlerfrei sowie flüssig spricht, dennoch aufgrund eigener Wahrnehmungen von sich denken „Mein Deutsch ist sehr schlecht.“ und damit ein unrealistisches Selbstschema entwickelt bzw. gefestigt haben. Schulisches Selbstkonzept Entwicklung, Diagnostik und Förderung. Gespeichert in: Verfasser / Beitragende

Grundschulpädgogik: Schulisches Selbstkonzept: Definition - Generalisierte selbstbezogene Fähigkeitskognitionen, die sich afu die erbrachten Leistungen in den verschiedenen Schulfächern beziehen.,. Es charakterisiert das Selbstkonzeptmodell durch eine mehrdimensionale, hierarchische Struktur mit dem globalen Selbstkonzept an der Spitze der Hierarchie. Auf der nächsten Ebene werden ein schulisches sowie nicht-schulische Selbstkonzepte (ein soziales, ein emotionales und ein körperliches Selbstkonzept) unterschieden. Für das schulische Selbstkonzept werden dann auf der Ebene darunter. Ein gesundes Selbstkonzept bildet die Grundlage für die Kompetenzentwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Eine Person, die sich neuen Herausforderungen positiv gegenüberstellt (“Ich schaffe das!”), wird auf Dauer mehr Erfolge erzielen als eine Person, die wegen ihrer negativen Einstellung (“Ich kann das nicht!”) vor neuen Aufgaben resigniert und sich hilflos fühlt. Klingt logisch, ist aber manchmal alles gar nicht so einfach… 

Schulisches Selbstkonzept: Struktur, Entwicklung und

6.3 Implizite Theorien, tatsächliche Fähigkeiten und Selbstkonzepte . . 102 6.4 Dwecks Theorie der Lern- und Leistungsmotivation . . . . . . . . . 10 Selbstkonzept eine lange Tradition hat, enthält der vorliegende Band einige Beiträge, die den letzten Stand zu schon bewährten Verfahren präsentieren. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf Beiträgen, die neue, erst kürzlich erschienene Instrumente vorstellen. Schließlich finden sich auch noch Beiträge, die aktuelle Trends in der Motivations- und Selbstkonzeptdiagnostik diskutieren. Selbstkonzept ist die Gesamtheit der kognitiven Repräsentationen der eigenen → Persönlichkeit bzw. des Selbst. Der Begriff ist einerseits weiter als derjenige der Persönlichkeit, da er nicht nur Eigenschaften zum Inhalt hat, andererseits enger, da er lediglich die subjektive Sicht der Persönlichkeit beinhaltet (Städtler, 2003, S .347). Unter Selbstkonzept ist eine interne. Mit steigendem Alter wird den Beurteilungen durch die Lehrkraft immer mehr Bedeutung beigemessen – Noten werden wichtiger und zum Aushängeschild für die eigenen Kompetenzen. So kommt es, dass Kinder ab der dritten oder vierten Jahrgangsstufe in Noten und Punkten ein Spiegelbild ihres Könnens sehen. Dadurch kann aus einem Self-Enhancement-Ansatz ein Skill-Developement-Ansatz werden, bei welchem die erbrachten Leistungen das Selbstkonzept beeinflussen. Schlechte Noten können in dieser Phase demnach als feststehende Wertung der eigenen Fähigkeiten und folglich der eigenen Persönlichkeit wahrgenommen werden. Unabhängig davon reicht die Erkenntnis dieser zwei Theorien bereits aus, um den Stellenwert und die Relevanz des Selbstkonzepts zu konturieren, denn fest steht: Das Selbstkonzept und schulische Leistungen wirken in einem wechselseitigen Zusammenspiel. Helmke gibt zu bedenken, dass ein geringes akademisches Selbstkonzept für geringe Aktivität bei Kindern sorgen könne, welche gleichwohl eine niedrige Lernmotivation mit sich ziehe und schlussendlich zu einer Verringerung bzw. Verschlechterung des allgemeinen Selbstkonzepts führen könne. Individuen mit einem negativ ausgeprägten Selbstkonzept weisen meist eine ebenso geringe Selbstwirksamkeitserwartung auf und können mit Herausforderungen schlechter umgehen als Individuen mit einem positiv ausgeprägten Selbstkonzept. Es stellt sich also die Frage: Welche Maßnahmen können laut Forschungsliteratur ergriffen werden, um das Selbstkonzept der Kinder zu stärken, sodass sie mit Herausforderungen langfristig kompetenter und zuversichtlicher umgehen können? 

Testbeurteilungssystem des Diagnostik- und Testkuratoriums. Das Diagnostik- und Testkuratorium (DTK 1) der Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen 2 (BDP, DGPs) setzt mit dem Testbeurteilungssystem TBS-TK Standards für die Rezension von psychologisch-diagnostischen Verfahren und trägt somit zur Qualitätsverbesserung diagnostischer Verfahren und Entscheidungen bei Selbstkonzept und Verhaltensauffälligkeiten - Kamila Urbaniak - Hausarbeit (Hauptseminar) - Pädagogik - Pädagogische Psychologie - Publizieren Sie Ihre Hausarbeiten, Referate, Essays, Bachelorarbeit oder Masterarbei

Nicht alle der verschiedenen Selbstrepräsentationen, welche das vollständige bzw. globale Selbstkonzept beinhaltet, sind jederzeit verfügbar: Der Begriff working self bezeichnet das Selbstkonzept des gegenwärtigen Momentes. Dieses stellt ein kontinuierlich aktives und sich verschiebendes Spektrum des aktuell verfügbaren bzw. zugänglichen Selbstwissens dar.[36] Possible selves werden verschiedene Versionen des Selbst genannt, die sich ein Mensch in der Zukunft vorstellen kann: globale Selbstkonzept beinhaltet, sind jederzeit verfügbar: Der Begriff working self bezeichnet das Selbstkonzept des Hier entsteht ein eher interdependentes Selbstkonzept.Dieses schließt andere Personen und Gruppen in das eigene Selbstkonzept... einer Überlappung von Selbstkonzept und Identität. Selbstschemata, possible selves und das Selbstkonzept besitzen wichtige. Verbales schulisches Selbstkonzept und sprachliche Leistungen in Gruppen mit und ohne Migrationshintergrund Psychologie in Erziehung und Unterricht, 62, 89-105. Zeitschriftenartikel. 2015. In der vorliegenden Arbeit analysieren wir das Zusammenspiel von sprachlichen Leistungen (Leseverstehen und Rechtschreibkompetenzen) und dem verbalen schulischen Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern.

Zunächst einmal scheint es notwendig, eine Begriffsabgrenzung vorzunehmen, bevor wir uns der Begriffseingrenzung annehmen. Im deutschen Wortschatz verbergen sich viele Worte, die den Wortstamm “Selbst-” gemeinsam haben. Die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Martschinke konstatiert in ihrem Aufsatz, dass das Selbstkonzept eng mit dem Selbstwertgefühl und den persönlichen Kontrollüberzeugungen (Selbstwirksamkeitserwartungen) von Individuen verbunden ist. Der Selbstwert, der als “emotionale Färbung” des Selbstkonzepts beschrieben wird, und die Selbstwirksamkeitserwartungen, also die Erwartung, etwas durch das eigene Handeln bewirken zu können, stehen in einer Wechselwirkung zueinander.[2] Zu ‚Selbstkonzept‘ existieren folgende Synonyme: das Selbst, Selbstbeschreibung, Selbstbild, Selbsteinschätzung, Selbstschema, Selbsttheorie, Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit. Eine einzig richtige Definition gibt es nicht. Vielmehr existieren äquivalente Begriffe in verschiedenen Wissenschaften (vor allem der Psychologie, aber auch Pädagogik, Philosophie und Soziologie) und Psychotherapie-Richtungen. Eine Lösung für das Definitionsproblem könnte sein, sich auf den Kontext zu fokussieren, indem eine Definition hilfreich sein soll. Diese Definition ist dann für den Moment „die richtige“. Auch eine Theorie zu bevorzugen, an die man sich anlehnt, ist ein praktikabler Maßstab zur Bevorzugung einer Definition.Die Schülerinnen und Schüler erhalten viele Lerngelegenheiten, in welchen die soziale Interaktion untereinander und das Verantwortungsbewusstsein für die Gruppe gefördert wird. Das Ziel ist, dass die Lernenden sich gut in die Strukturen der Klassengemeinschaft einfügen können, sozialen Rückhalt spüren und sich wohl fühlen können. In Abschn. 8.3 erfolgt eine eingehende Beschreibung von Struktur, Stabilität und Erfassung des Selbstkonzepts, bevor in Abschn. 8.4 die Determinanten des Selbstkonzepts beschrieben werden. In Abschn. 8.5 wird die Bedeutung des Selbstkonzepts für schulische Leistungen und Wahlentscheidungen dargestellt. In Abschn. 8.6 werden abschließend Möglichkeiten der Förderung der Selbstkonzepte.

Eine Szene aus dem Praxissemester an einer Berliner Grundschule. Es ist ein Dienstag im Oktober, zweite Stunde, Sachunterricht in einer vierten Klasse. Ich sitze neben einem Schüler, der im Bereich Lesen und Schreiben sehr leistungsschwach ist und Förderunterricht in Anspruch nimmt. Der Verdacht auf eine ausgeprägte Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) besteht, ist aber noch nicht offiziell bestätigt. Gemeinsam versuche ich mit ihm, ein Arbeitsblatt zum Thema ‘Laubzersetzung’ zu bearbeiten. Er fegte das Arbeitsblatt vom Tisch und legte seinen Kopf auf die Tischplatte. Zwei Gedanken drängten sich mir auf: Zum einen empfand ich es als erschreckend, wie der Schüler gelernt hat, seine Lernschwäche aufzufassen und sie fächerübergreifend und je nach Intention einzusetzen. Zum anderen musste ich sofort an ein paar Schlagworte aus der pädagogischen Psychologie denken: “niedriges akademisches Selbstkonzept”, “fixed Mindset”, “erlernte Hilflosigkeit”, “self-fulfilling prophecy” und so weiter. Geeignete Verfahren, passgenau auf Ihre Fragestellungen und Anforderungen, auswählen und einsetzen. Hogrefe Consulting – Mehr als nur Testverfahren!Soziale Anerkennung stellt sich meist ein, wenn eine Person den von ihr erwarteten Rollenbildern entspricht. Fremdling konstatiert in diesem Zusammenhang, dass sich das Selbstkonzept eines Menschen über die Erfüllung oder Nicht-Erfüllung „der Rolle [definiert], die an eine Person von außen herangetragen wird, in die man hineinschlüpft [oder] gepresst wird“.[42] Erfüllt das Selbst die von ihm erwartete Rolle und kann es diese erweitern, entstehen positive Gefühle. Wird es jedoch in eine Rolle hineingedrückt, der es nicht entsprechen kann oder möchte, fühlt sich das Selbst schlecht. Da soziale Anerkennung ein tiefes menschliches Bedürfnis ist, kann es zu gesundheits- und identitätsbeeinträchtigenden Folgen kommen, wenn unerfüllbare Ansprüche oder Rollen, in denen sich eine Person unwohl fühlt, überwiegen. Ist dies der Fall bzw. sieht die Person keine Möglichkeit zur Veränderung einer ungewollten oder unerfüllbaren Rolle, die kontinuierlich an sie herangetragen wird, nehmen die negativen Gefühle so lange an, bis sie sich z. B. im Burn-out-Syndrom oder dem Zusammenbruch der Selbsttheorie entladen.[42] sondere schulische Sozialisationsbedingungen analysiert mit dem Ziel zu klären, inwieweit Selbstkonzepte schulische Sozia-lisationseffekte darstellen. Im Fokus der Aufmerksamkeit stand 3. dabei das Thema Schule und Persönlichkeitsentwicklung (vgl. Pekrun & Fend, 1991). 2. Der zweite Forschungsstrang befaßte sich mit der dynamischen Rolle selbstbezogener Kognitionen, d. h. mit der Frage. Die vorliegende Studie prüft die psychometrischen Eigenschaften und die Faktorenstruktur einer internetbasierten Version der Skalen zur Erfassung der Lern- und Leistungsmotivation (SELLMO) und der Skalen zur Erfassung des akademischen (schulischen) Selbstkonzepts (SESSKO) im Vergleich zu der papierbasierten Version. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Version (papier.

Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts

Der Bildungswissenschaftler identifizierte die darunter liegenden, kognitiven Kategorien des Selbst als: akademisches Selbstkonzept – soziales – emotionales – und körperliches Selbstkonzept. Würde Frau Berg aufgefordert werden, genauer von sich zu sprechen, führte sie weitere Eigenschaften, zum Beispiel Sprach- und Fachkenntnisse verschiedener Disziplinen an. Diese ordnete der Forscher der akademischen Selbstbeschreibung zu. Dieser Anteil des Selbstschemas kann auf dokumentierten Qualifikationen beruhen. Alternativ schätzt sich Frau Berg selbst ein: Schulisches Selbstkonzept (academic self-concept, d.h., die Annahmen und Einstellungen eines Kindes/einer Person über eigene schulisch- bzw. akademisch relevante Fähigkeiten, Überzeugungen, Neigungen - ein wichtiger Faktor für schulischen und beruflichen Erfolg) LRS ; Interessensstruktur ; andere Persönlichkeits- und Verhaltensaspekte wie z.B. Angst, Umgang mit Stress, Impulsivität. Schulische Selbstkonzepte besitzen eine hohe Relevanz im Zusammenspiel verschiedener Aspekte schulischen Lern- und Arbeitsverhaltens. Je nach Fragestellung können das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) und/oder Selbstkonzeptfassetten der Fächer »Mathematik«, »Deutsch«, »Englisch«, »Physik«, »Geschichte« und »Biologie« (DISK-Gitter) mit jeweils 8 Items pro Fassette außergewöhnlich ökonomisch erfasst werden. Das Verfahren liefert wichtige Informationen zur Erklärung schulischen Lern- und Leistungsverhaltens, insbesondere auch bei schulischen Problemen. Schulisches Selbstkonzept. Kognitive Repräsentation der eigenen Fähigkeiten und Begabungen, bereichsspezifischer Facetten (ich bin gut in Spanisch) und affektive Komponente (Ich mag Spanisch) Subjektivität v.s Objektivität. Bereichsspezifität & Hierarchie. Situationsspezifische Erfahrungen werden mithilfe von Kategorien organisiert und in ihrer Komplexität reduziert. Überzeugung.

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Der Bildungspsychologe Herbert W. Marsh (geboren 1946) unterzog dieses Selbstkonzept-Modell seines Kollegen einer empirischen Analyse (1985/1990). Er bestätigte die Multidimensionalität. Kritik übte er an seiner Hierarchisierung und Unterteilung des akademischen Selbstkonzeptes. Er kam zu dem Schluss, dass Menschen nicht in so feinen Kategorien wie Mathematik, Biologie, Geschichte, Englisch, Französisch etc. etc. von sich dächten und erzählten. Vielmehr würden verbale Fächer (Deutsch/Muttersprache, Fremdsprachen und Geschichte) zusammengefasst und die Naturwissenschaften (Mathematik, Physik, Biologie und andere). Diese Weiterentwicklung eines ursprünglichen Modells war nicht die letzte. Sie setzt sich bis heute fort. Allen Forschungsergebnissen gemeinsam ist die Erkenntnis: eine Selbstwahrnehmung ist komplex und entwickelt sich weiter. Ein ungünstiges schulisches Selbstkonzept kann zur Folge haben, dass sich Schüler falsch einschätzen und somit ein niedriges Selbstvertrauen und motivationale Probleme entwickeln. Nach oben. Dysfunktionale Lernstrategien. Funktionale Lernstrategien ermöglichen es, Wissen effektiv und effizient im Langzeitgedächtnis zu konsolidieren. Ein Mangel an zweckmäßigen Lernstrategien bewirkt.

Der Umgang mit Veränderungen und Herausforderungen spielt gerade im Schulalltag eine große Rolle und wird in der Forschungsliteratur mit dem Begriff Resilienz diskutiert. Die Resilienzforschung, beschreibt Martschinke, verweist hierbei auf den Stellenwert personaler (und sozialer) Ressourcen eines Individuums. Wenn personale Ressourcen, wozu Selbstkonzept, Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl zählen, in hoher Ausprägung vorhanden sind, können diese als Resilienzfaktoren eine Schutzfunktion entfalten. Denn Heranwachsende mit “positiver Identität können besser mit neuen und schwierigen Situationen sowie mit ungünstigen Bedingungen umgehen”.[2] Das Selbstbild, wie man sich selber wahrnimmt, misst sich am Idealbild, also daran, wie jemand gerne sein möchte. Selbstbild und Idealbild werden im Selbstkonzept zusammengefasst, das sich stets auch unter dem Einfluss von Interaktionsprozessen und durch Verinnerlichung der Urteile der anderen bildet, jedoch relativ stabil ist. Zum Selbstkonzept gehört das Wissen über persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle und Verhalten.[1] Der prozessorientierte Diskurs betont die Veränderbarkeit sowie Kontext- und Situationsabhängigkeit des Selbstkonzeptes. Dieses entsteht und verändert sich im Zusammenhang mit Bedingungen, Erfahrungen und Beobachtungen der Person in ihrem Umfeld sowie dem inneren Erleben des Individuums.[33]

Selbstkonzept fördern - Kinder nachhaltig stärken - phase6

  1. Das Selbstkonzept ist die Gesamtheit aller Empfindungen und Erkenntnisse über sich selbst als eigene Person. Das schließt das Bewusstsein seiner Biografie, seiner Charakteristika wie Bedürfnisse, Stärken und Schwächen, seiner Prinzipien und Erfahrungen ein. Idealistische Auffassungen gehören ebenso dazu. Das Selbstkonzept als eine Persönlichkeitseigenschaft ist relativ stabil. Folgende.
  2. Die Bedeutung sozialer Interaktionen als Quelle des Selbstkonzeptes lässt sich mit dem symbolischen Interaktionismus nach Blumer verbinden. Blumer stellt fest, dass die Bedeutung von sozialen Beziehungen, Situationen und Objekten in symbolisch vermittelten Prozessen der Kommunikation bzw. Interaktion hervorgebracht wird.[39] Übertragen auf das Selbstkonzept bedeutet dies, dass ein Interaktionspartner sich selbst als Objekt erkennen kann, indem er die Haltung anderer Individuen gegenüber sich selbst einnimmt (jeweils innerhalb einer gesellschaftlichen Umwelt oder eines Erfahrungs- und Verhaltenskontextes).[21]
  3. Das Selbstkonzept umfasst die Wahrnehmung und das Wissen um die eigene Person. Dazu gehört das Wissen über persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorlieben, Gefühle und Verhalten. George Herbert Mead hat in Anlehnung an William James eine Einteilung des Selbst in I und Me vorgenommen. I ist the knower - der wissende, handelnde, aktive Teil des Selbst.Me ist the known - das Gewusste, das.
  4. Die Messgenauigkeit der SESSKO ist gut: Die Reliabilitäten (in der Eichstichprobe 2012) liegen zwischen α = .82 und .88. Auch die für zwei Schulstufen getrennt berechneten Reliabilitätskennwerte weisen die SESSKO durchgängig als messgenaues Instrument aus mit einer internen Konsistenz (Cronbachs Alpha) von α = .80- .86 (Primarstufe) bzw. α = .82-.89 (Sekundarstufe) sowie einer Testhalbierungsreliabilität (split-half, Spearman-Brown) von rtt = .84-.87 (Primarstufe) bzw. rtt = .84-.89 (Sekundarstufe I). Die Test-Retest-Reliabilitäten über einen Zeitraum von sechs Monaten (mit zwischenzeitiger Zeugnisvergabe) liegen zwischen .59 und .71.
  5. Untereinheiten des akademischen Selbstkonzepts, das sich auf den schulischen Leistungsbereich bezieht, sind Selbstkonzepte in verschiedenen Schulfächern, wie zum Beispiel Deutsch, Geschichte, Mathematik oder Biologie. Diese Selbstkonzeptkomponenten werden weiter differenziert bis hin zur untersten Stufe, den konkreten, situationsgebundenen Verhaltensweisen. In der vorliegenden Arbeit wird nur.

Das schulische Selbstkonzept ist von hoher praktischer Relevanz, da es einen hohen Zusammenhang zu schulischem Lern- und Leistungsverhalten aufweist. Am häufigsten untersucht wurde der Zusammenhang zwischen schulischem Selbstkonzept und Schulleistung. Dieser Zusammenhang ist reziproker Natur, so dass das schulische Selbstkonzept die Leistung, die Leistung aber auch das schulische. [4] Sacher, Werner (2014): Leistung und Leistungserziehung in der Grundschule. In: Einsiedler, Wolfgang (u.a. Hrsg.): Handbuch Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik. 4., ergänzte und aktualisierte Auflage, Julius Klinkhardt Verlag, S. 287 – 294. Motivation, Selbstkonzept, Emotionsregulation • SELLMO - Skalen zur Erfassung der Lern- und Leistungsmotivation (Spinath et al., 2012) • SESSKO - Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts (Schöne et al., 2012) • FEEL-KJ - Fragebogen zur Erhebung der Emotionsregulation bei Kindern und Jugendlichen (Grob & Schmolenski, 2009

Kognitive Repräsentationen als Abbildung des SelbstkonzeptesBearbeiten Quelltext bearbeiten

“[…] denn ein Individuum wird an jeder Station seines Lebens größere Erfolge erzielen, wenn es sich sicher fühlt, bei dem, was es tut und über eine positive Einstellung gegenüber sich selbst verfügt”.[1]Dabei umfasst die Selbstwahrnehmung Aspekte der eigenen Sicht auf sich selbst, “[…] d. h. wie jemand denkt, tatsächlich zu sein, wie man sich wünschen würde, zu sein und wie man glaubt, sein zu sollen”. Aus der Perspektive der Fremdwahrnehmung sind Fragen wie “Was glauben andere, wie ich bin?” oder “Was wünschen sich andere, wie ich bin oder sein sollte?” zentral. Es sind immer beide Komponenten an der Entwicklung des generellen Selbstkonzepts beteiligt. Sowohl das akademische als auch das nicht akademische Selbstkonzept werden durch innere und äußere Wahrnehmung generiert. Beziehung zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistung. Mehrere Studien zeigen, dass es eine tiefe Verbindung zwischen Selbstkonzept und schulischer Leistung gibt.Aber wie wirkt der erste auf den zweiten? Nach den neuesten Experimenten zu diesem Thema müssen bestimmte Faktoren berücksichtigt werden: Die Bewertungen, die von den Schülern gemacht werden, haben einen starken Einfluss auf. Shavelson et al. entwickelten ein Hierarchisches Selbstkonzeptmodell, indem angenommen wird, dass das Selbstkonzept ein strukturiertes, mehrdimensionales, hierarchisches Gefüge ist, das sich mit zunehmendem Alter ausdifferenziert. Das Modell unterscheidet ein schulisches und ein nichtschulisches Selbstkonzept, wobei sich Letzteres weiter in ein körperliches, ein soziales und ein emotionales. Differentielles schulisches Selbstkonzept-Gitter mit Skala zur Erfassung des Selbstkonzepts schulischer Leistungen und Fähigkeiten (DISK-Gitter mit SKSLF-8) R. Steinmayr, B. Spinath, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg H. Rindermann, Karl-Franzens-Universität Graz TBS-TK Rezension s36_37_TEST_r1_2010_s36_37_TESTre_r1_2010 21.12.09 14:11 Seite 36. vor der Klasse sprechen zu können) stets.

Nicht nur die eigene Perspektive, sondern auch die der anderen spielt bei der Entwicklung eines gesunden Selbstkonzepts eine prominente Rolle. Beide Komponenten werden in der sogenannten Selbstdiskrepanztheorie des kanadischen Psychologieprofessors Tory Higgins aufgegriffen und erläutert.Auf „Augenhöhe“, gleichberechtigt, den nach Hilfe fragenden Menschen zu begegnen, war die humanistische Maxime des Psychologen. Wohlwollend und wertschätzend mit ihnen umzugehen, war für ihn ein notwendiger, potentiell fruchtbarer Behandlungsrahmen. Selbst echt zu sein und mitfühlend, gehörte für ihn dazu. Als geschützten Raum bot der Therapeut seine Sitzungen an. Ihr negatives Selbstkonzept mit seinen krisenhaften Verzerrungen und Verdrängungen sollten Klienten bearbeiten können. Sie durften sich ausprobieren, emotional unterstützt. Sie sollten ihm frei von Angst begegnen dürfen. Ein Kritikpunkt an seiner Herangehensweise ist die Förderung eines positiven gegenüber einem negativem Selbst und der gleichzeitige Anspruch, seinen Klienten phänomenologisch (beschreibend) und nicht bewertend zu begegnen. Das ist ein Widerspruch. Akademisches Selbstkonzept. Akademisches Selbstkonzept ist ein verbreiteter Anglizismus für den Begriff schulisches Selbstkonzept (academic self-concept).Man versteht darunter den Teil des Selbstkonzepts einer Person, der sich im Zusammenhang mit schulischen (akademischen) Bereichen entwickelt. Es enthält alle auf die eigene Person bezogenen Informationen, wie zum Beispiel das Wissen über. Im Rahmen der Forschungen zum so genannten Fischteich-Effekt wurde festgestellt, dass die Leistungsstärke der Mitschülerinnen und Mitschüler einen erheblichen Einfluss auf fach¬spezifische schulische Selbstkonzepte hat. Dies drückt sich üblicherweise in einem negativen Effekt der auf Klassen- oder Schulebene aggregierten Leistung auf das Selbstkonzept aus, wenn die individuelle Leistung.

Das Selbstkonzept kann zusätzlich als dynamisch, formbar und somit veränderbar definiert werden, da es sich durch individuelle Erfahrungen weiterentwickeln und gegebenenfalls sogar umkehren kann. Dieser Ansatz liefert wertvolle Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern, da er suggeriert, dass entwicklungsfördernde Maßnahmen zur Stärkung des Selbstkonzepts aktive Erfolge erzielen können.Ist die akademische Selbstwahrnehmung idealistisch, existiert eine Diskrepanz zwischen Selbst- und Fremdbild. Das Selbstkonzept ist dennoch richtig.Erstens kennzeichnet Identität das Bedeutungsmerkmal „völlige Übereinstimmung mit dem was sie ist, oder als was sie bezeichnet wird“.[4] Der Begriff des Selbstkonzeptes unterscheidet sich insofern von dem Konzept der Identität, als dass ersteres von der Realität abweichen kann. Zweitens lässt sich der Begriff der Identität definieren als „unmittelbare Wahrnehmung der eigenen Gleichheit und Kontinuität in der Zeit (...) und die damit verbundene Wahrnehmung, dass auch andere diese Gleichheit und Kontinuität erkennen“.[5] Hier wird Identität sozial situiert: Im Vordergrund stehen sowohl eigene als auch fremde Wahrnehmungen des jeweiligen Subjektes. Da Selbst- und Fremdwahrnehmungen ebenfalls ein konstitutiver Bestandteil des Selbstbildes sind, positioniert sich diese Arbeit nicht bei einer strikten Trennung beider Konzepte, sondern einem ineinander übergehenden Verlauf bzw. einer Überlappung von Selbstkonzept und Identität.

Das Selbstkonzept zwischen Stabilität und DynamikBearbeiten Quelltext bearbeiten

Damit ist der psychologische Effekt der “Stereotypenbedrohung” gemeint, der besonders leistungsschwache Schülerinnen und Schüler in Leistungs- oder Prüfungssituationen einholen kann. Wenn Lernende – speziell jene, deren Leistungsniveau bereits stigmatisiert ist – unter gefühltem Leistungsdruck stehen, können sie ihre kognitiven Fähigkeiten nicht voll und ganz ausschöpfen, da ihr Arbeitsgedächtnis aufgrund negativer Leistungsemotionen überlastet ist. Somit erbringen sie schlechtere Leistungen, als es ihnen im entspannten Zustand möglich gewesen wäre, und erfüllen folglich das Stigma, welches ihnen auferlegt wurde. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. SESSKO - Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts Die Wichtigkeit des Selbstkonzepts Was genau ist SESSKO? Was bedeutet Selbstkonzept? - Instrument zur Individualdiagnose im Rahmen der Einzelfallberatung - erfasst das allgemeine schulische Selbstkonzept - wird i

Selbstkonzept - Lexikon der Psychologi

Selbstkonzept, ein Begriff, der in psychologischen Arbeiten teilweise synonym zu Selbst, Selbstwertgefühl, (engl. self, self-esteem, self-concept) verwendet wird, wobei nicht immer klar ist, was genau das Konstrukt Selbst oder Selbstkonzept im Kernbereich umfaßt.Grob sind zumindest zwei Anteile zu unterscheiden, nämlich die beschreibenden Kognitionen einer Person über sich selbst. Je nach Fragestellung können das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) und/oder fachspezifische Selbstkonzepte (DISK-Gitter) erfasst werden. Die Gesamt-Bearbeitungsdauer (SKSLF-8 und DISK-Gitter) beträgt in der Regel weniger als 10 Minuten. Akademisches Selbstkonzept ist ein verbreiteter Anglizismus für den Begriff schulisches Selbstkonzept (academic self-concept). über Wirkungsrichtung zwischen Leistung und Selbstkonzept geht man heute davon aus, dass sowohl das schulische Selbstkonzept...Für das akademische Selbstkonzept sind zwei Vergleichsarten von großer Bedeutung: Der soziale Vergleich (Vergleich der eigenen.

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Schulisches Selbstkonzept - ISQ - Willkommen beim Institut

  1. Sozialpsychologische Wissenschaftler sind sich weitgehend darin einig, dass sich das Selbstkonzept einer Person größtenteils aus ihren sozialen Interaktionserfahrungen ableitet. Die Wissenschaftler widersprechen damit der in der Gesellschaft populären Ansicht eines introspektiv erhaltenen Selbstwissens, dem zufolge man in sich hineinblicken muss, um zu wissen, wer bzw. wie man ist.[38] Insbesondere die Reaktionen von Interaktionspartnern auf persönliche Inhalte, die eine Person enthüllt, beeinflussen deren Selbstkonzept.
  2. Beschreibung: Mit den Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts (SESSKO) werden über vier Skalen Wahrnehmungen eigener schulischer Fähigkeiten verglichen mit Mitschülerinnen und Mitschülern (»sozial«), verglichen mit den Anforderungen (»kriterial«), verglichen mit früheren Zeitpunkten (»individuell«) sowie ohne Thematisierung einer Bezugsnorm (»absolut«), erfasst
  3. Doch wie können Lehrkräfte Kindern den Wert von Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen für ihren eigenen Lebensweg vermitteln? Wie können Schülerinnen und Schüler zu starken Persönlichkeiten ausgebildet werden und wie können Lehrende sie auf ihrem Weg dorthin emotional unterstützen? Kurz gesagt: Wie stärke ich als Lehrkraft das Selbstkonzept von Kindern? Um diese Frage angemessen zu beantworten, ist ein Blick in die theoretischen Grundlagen zum Selbstkonzept sinnvoll.
  4. Bereichsspezifische schulische Selbstkonzepte bei Grundschulkindern. Operationalisierung und Validierung eines hypothetischen Konstrukts. Schriften zur pädagogischen Psychologie. Das schulische Selbstkonzept hat einen bedeutsamen Einfluss auf die Schulleistung und stellt eine zentrale Variable in der pädagogisch-psychologischen Forschung dar. In der Studie wurde ein Fragebogen für die.

Differentielles Schulisches Selbstkonzept-Gitter mit Skala

Orientiert am Modell von Shavelson et al., unterteilt sich das akademische Selbstkonzept in die unterschiedlichen Schulfächer bzw. Lernbereiche der Heranwachsenden. So können Schülerinnen und Schüler beispielsweise ein positives akademisches Selbstkonzept in mathematischen oder naturwissenschaftlichen Fächern aufweisen, während ihr akademisches Selbstkonzept im Fach Deutsch oder musischen Fächern eher negativ ausgeprägt sein kann.  Über 80% neue Produkte zum Festpreis; Das ist das neue eBay. Finde ‪Selbstkonzept‬! Schau Dir Angebote von ‪Selbstkonzept‬ auf eBay an. Kauf Bunter Die Stabilität der frühkindlichen Bindung erlaubt somit Rückschlüsse auf Verhaltensauffälligkeiten. Zeigen Kinder, die eine eher unsichere Bindung zu ihren Bezugspersonen erfahren haben, in unregelmäßigen Abständen auffällig unruhiges oder unsoziales Verhalten, ist es beispielsweise möglich, dass sie gewisse Strukturen vermissen, die ihnen bisher Halt gaben. Das kann das Ausbleiben eines bestimmten Rituals sein oder ein krankheitsbedingtes Fehlen der Lehrkraft. Wenn solche strukturgebenden Maßnahmen im Alltag wegfallen, fehlt es den Kindern an innerer Orientierung und Erwartungssicherheit, da die Vorhersehbarkeit der täglichen Abläufe gestört wurde. Als Lehrperson ist es demnach unerlässlich, etablierte Regeln und Rituale regelmäßig durchzuführen und beizubehalten, um der Lerngruppe Kontinuität und Verlässlichkeit zu signalisieren. William James differenziert in der ersten grundlegenden Arbeit über das Selbst zwischen (engl.) Me bzw. empirischem Selbst und I, welches auch pure Ego genannt wird. (a) Das Me stellt als „objektives“ Selbst den Gegenstand der Selbstdefinition dar; es ist die mit den Sinnen empfundene gegenwärtige körperliche Existenz, welche ebenfalls von anderen beobachtet werden kann.[12] Das Selbstkonzept stellt dabei den dispositionalen, also zeitlich überdauernden Teil des Me dar. (b) Als urteilende und wertende Instanz, die nur dem Individuum verfügbar ist, nimmt das I hingegen die Selbstdefinition vor. James definiert es als das, „was in jedem Augenblick Bewusstsein ist“[13]; also der subjektive und flüchtige Gedanke, der Selbstgefühle speichert, beurteilt und erinnert.[14] Da das I für die Existenz des reflexiven Bewusstseins als solches steht, kann nur das Me legitimer Gegenstand der empirischen Wissenschaft sein.[15][16] I ist the knower – der wissende, handelnde, aktive Teil des Selbst. Me ist the known – das Gewusste, das Fundament der Persönlichkeit. Bei der Entstehung des Selbstkonzepts interagieren genetische (dispositionale) und umweltbedingte, soziale Faktoren miteinander. Zu den vererbten Faktoren gehören Temperament, gewisse Persönlichkeitsdispositionen usw. (der Anteil des genetischen Einflusses ist in der Forschung umstritten).

Da es in einer Lerngruppe von mehr als 20 Lernenden durchaus eine logistische Herausforderung darstellt, allen Kindern die gleiche Intensität an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, ist es sinnvoll, sich als Lehrkraft ein System zu überlegen, durch das jedes Kind in der Klasse eine persönliche Wertschätzung erfahren kann. Langenkamp schlägt vor, täglich etwa vier bis fünf Kinder zu einem Gespräch unter vier Augen einzuladen. In diesem Gespräch können bisherige Erfolge und Lernfortschritte sowie nächste Lernschritte besprochen werden. Die Daten einer Analysestichprobe liefern Hinweise darauf, dass es sich bei den SESSKO um ein faktoriell valides Verfahren handelt. Erneut konnte die faktorielle Struktur an zwei aktuellen Stichproben klar bestätigt werden. Ebenfalls ergeben Korrelationen mit Außenkriterien wie anderen Verfahren zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts oder der schulischen Selbstwirksamkeitserwartung deutliche Belege für die konvergente Validität bei zugleich gegebener Abgrenzbarkeit zu diskriminanten Konstrukten wie Prüfungsangst, Selbstwert oder Zielorientierung. Beziehungen zu Schulnoten belegen die kriteriale Validität. Mit den Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts (SESSKO) werden über vier Skalen Wahrnehmungen eigener schulischer Fähigkeiten verglichen mit Mitschülerinnen und Mitschülern (»sozial«), verglichen mit den Anforderungen (»kriterial«), verglichen mit früheren Zeitpunkten (»individuell«) sowie ohne Thematisierung einer Bezugsnorm (»absolut«), erfasst

Wirtschaftsunterricht gestalten

“[…] was wiederum zu einer geringen Frustrationstoleranz führt und oft mit einer begrenzten Motivation, sich an schwierig erscheinenden Aufgaben zu versuchen, einhergeht. Das führt wiederum zu einer hohen Unzufriedenheit des Kindes”[1] Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem kostenlosen Newsletter – fünf Mal die Woche von Dienstag bis Samstag! Sie können unsere Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Infos zu unserem Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. In 2., überarbeiteter und neu normierter Auflage seit 2012 lieferbar. Menschen mit Impostor-Selbstkonzept vernachlässigen häufig für ihren enormen Arbeitseinsatz soziale Kontakte, was langfristig auch dazu führen, dass sie soziale Schwierigkeiten bekommen. Sie sorgen aber auch oft nicht gut für sich selbst, nehmen sich keine Zeit für (gesundes) Essen, schlafen zu wenig und treiben keinen Sport

Wer bin ich? - Eine Annäherung an das Selbstkonzept

[2] Martschinke, Sabine (2014): Identitätsentwicklung und Selbstkonzept. In: Einsiedler, Wolfgang (u.a. Hrsg.): Handbuch Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik. 4., ergänzte und aktualisierte Auflage, Julius Klinkhardt Verlag, S. 271 – 274. Akademisches Selbstkonzept ist ein verbreiteter Anglizismus für den Begriff schulisches Selbstkonzept (academic self-concept).Man versteht darunter den Teil des Selbstkonzepts einer Person, der sich im Zusammenhang mit schulischen (akademischen) Bereichen entwickelt. Es enthält alle auf die eigene Person bezogenen Informationen, wie zum Beispiel das Wissen über die eigenen Fähigkeiten. Da die drei Komponenten nicht trennscharf voneinander abgrenzbar sind und sich alle gegenseitig bedingen, soll diesem Beitrag eine Definition zugrunde liegen, die das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeitserwartungen von Individuen in den Aufbau des Selbstkonzepts mit einbezieht. Nach der Definition von Shavelson et al. (1976) ist das Selbstkonzept “die Auffassung einer Person über sich selbst, wobei es über eine beschreibende und eine beurteilende Seite verfügt”.[1]  Zudem zeigten sich positive Effekte schulischer Selbstkonzepte und Interessen auf den Wissenszuwachs. Schlüsselwörter: Schulische Leistungen, Kurswahlen, Selbstkonzept, Interesse DOI 10.1024. Mit Rogers und Shavelson bringen wir Ihnen zunächst zwei herausragende Menschen nahe, die zum Selbstkonzept gearbeitet haben. Ersterer entwickelte eine therapeutische Herangehensweise zum Selbstkonzept. Letzterer hat starke Beachtung gefunden durch seinen abstrahierten, wissenschaftlichen Ansatz zur Selbsttheorie.

Selbstkonzept SpringerLin

Verbales schulisches Selbstkonzept und sprachliche

  1. Laut Sacher ist es ebenso wichtig, mit den Heranwachsenden gemeinsam über ihre Misserfolge zu sprechen und mögliche Ursachen zu ergründen. Die Attribution von Erfolgen und Misserfolgen der Lernenden ist ein wichtiger Faktor für die Selbstbewertungen von Schülerinnen und Schülern und wirkt sich somit auch auf ihr akademisches Selbstkonzept und Mindset aus. Pädagogische Fachkräfte sollten dahingehend darauf verzichten, die Ursachenzuschreibung auf die Fähigkeiten des jeweiligen Kindes zu beschränken und Erfolge sowie Misserfolge stattdessen auf dessen Anstrengung zurückführen. Mehr zu diesem Thema können Sie im Artikel “Mindsets – Die Psychologie des Lernens und Lehrens” nachlesen. 
  2. Selbstkonzept als eine Facette der schulischen Lernmotivation. Einem positiven Selbstkonzept werden förderliche Einflüsse auf zahlreiche Outcome-Variablen unterstellt. Entsprechend stellt Branden (1994) die Bedeutsamkeit des Selbstkonzepts wie folgt heraus
  3. 1 - ist nur bei diesem Ereignis wichtig 2 - ist auch bei ein paar anderen Ereignissen wichtig 3 - ist auch bei vielen anderen Ereignissen wichtig 4 - ist bei allen Ereignissen wichtig Fragebogen zur Erfassung emotionaler und sozialer Schulerfahrungen von Grundschulkindern dritter und vierter Klassen (FEESS 3-4) (1) Teilfragebogen zur Sozialen Integration, zum Klassenklima und zum Selbstkonzept.
  4. Zu der beschreibenden Komponente zählen laut den Schreibenden die Emotionen und Stimmungen einer Person, wozu auch das Selbstwertgefühl zählt. Die beurteilende Komponente fokussiert dagegen Auffassungen über die eigene Leistungsfähigkeit einer Person, wozu die Selbstwirksamkeitserwartung gerechnet werden kann. Beide Komponenten können Einfluss auf die einzelnen Bestandteile des Selbstkonzepts nehmen.
  5. Entwicklungsverläufe akademischer Selbstkonzepte und schulischer Leistungen nach dem Übergang in differentielle Lernumwelten der Sekundarstufe I Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen vorgelegt von Kirsten Anika Aust (geb. Bank) geboren in Hannover Göttingen 2010 . ii 1. Gutachter: Prof. Dr. Rainer.
  6. Das DISK-Gitter (mit SKSLF-8; Skala zur Erfassung des Selbstkonzepts schulischer Leistungen und Fähigkeiten) dient der Erfassung des allgemeinen schulischen Selbstkonzepts sowie fachspezifischer Selbstkonzeptfassetten bei Schülerinnen und Schülern der 7. bis 10. Klassenstufe (Gymnasium, Realschule), z.B. in der pädagogisch-psychologischen, schulpsychologischen und klinischen Praxis. Es eignet sich auch hervorragend für Forschungszwecke und ist als Einzel- und Gruppentest durchführbar.
  7. Klassenstufen 3-10 aller allgemeinbildenden Regelschulen im Primarbereich bzw. in der Sekundarstufe I.
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Zahlreiche Befunde weisen auf eine sehr gute Validität hin: Die faktorielle Gültigkeit konnte an großen unterschiedlichen Stichproben mittels Hauptkomponentenanalysen und konfirmatorischen Faktorenanalysen belegt werden. Die Beziehungen zu inhaltlich korrespondierenden Skalen anderer Instrumente reichen bis zu r = .87. Das Interkorrelationsmuster zu diversen konstruktnäheren und konstruktferneren Variablen (z.B. Zensuren, Selbstwirksamkeitserwartung, Interesse, Leistungsängstlichkeit, schulisches Lern- und Arbeitsverhalten, Lern- und Leistungsmotivation, Anstrengungsvermeidung, Zielorientierungen, Mogeln) dokumentiert eine gute konvergente und diskriminante Validität. Neben der Selbstreflexion, die zu den personalen Kompetenzen einer Lehrkraft gezählt werden kann, ist das Fachwissen über die Entwicklung des Selbstkonzepts ein weiterer wichtiger Aspekt, der zur Förderung einer starken Persönlichkeit von Heranwachsenden beitragen kann. Das Wissen um aktuelle Forschungsbefunde in diesem Bereich kann zum einen dafür sorgen, dass ein tieferes Verständnis für individuelle Verhaltensweisen von Lernenden erlangt wird und zum anderen Fehlinterpretationen mindern, um eventuell schädliches Verhalten vorzubeugen. Zur Ergründung bestimmter Handlungen und Verhaltensweisen der Lernenden kann es sinnvoll sein, Grundlagen der Bindungstheorie zu kennen, denn:

Multidimensionalität des Selbstkonzeptes: Possible selvesBearbeiten Quelltext bearbeiten

Das Selbstkonzept sozialer Integration bei Kindern in der Jahrgangsgemischten Eingangsstufe. Inaugural-Dissertation. von Renner, Günter: und eine große Auswahl ähnlicher Bücher, Kunst und Sammlerstücke erhältlich auf ZVAB.com In Bezug auf den Faktor Dynamik lassen sich in der Selbstkonzeptforschung zwei Richtungen hervorheben: Während die differenzielle Forschung das Selbstkonzept als stabiles System ansieht, versteht die prozessorientierte Forschung dieses als dynamisches Konstrukt.[28] Mit Hinblick auf eine Stabilität des Selbstkonzeptes führen Forschungsarbeiten zwei tendenzielle Neigungen von Personen auf: (a) Selbstverifikation beschreibt das Bedürfnis zur Bestätigung und damit zum Erhalt bestehender Schemata, selbst wenn dadurch vorhandene negative Konzepte gleich bleiben.[29] (b) Im Rahmen des Selbst-Enhancement gehen Wissenschaftler von einer vorherrschenden Neigung von Personen aus, positive Selbstschemata aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln sowie negative Aspekte zu reduzieren. Hier liegt der Fokus darauf, ein positives Bild von sich selbst beizubehalten.[30] Arbeiten der Selbstkonzeptforschung neigen überwiegend zur Auseinandersetzung mit dem Schutz des Selbstkonzeptes. So beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit der Frage, wie man ein positives Selbstkonzept wahren bzw. festigen kann.[31] Im Hinblick auf die Forschung lässt sich festhalten, dass Menschen ein Bedürfnis nach einer gewissen Stabilität ihres Selbstkonzeptes haben und diese das Fundament für ein stabiles Bewusstsein ihrer eigenen Identität darstellt.[32] In nahezu allen schulischen Fächern findet Lernen mit und aus Texten statt. Ohne eine aus- 5 Zu den subjektiven Funktionen des Lesens zählen bspw. das Selbstkonzept als Leser/Nicht-Leser oder die Motivation zu lesen, vgl. Rosebrock 2010: 15 6 Die soziale Ebene des Lesens bestimmt erheblich die Genese der Lesefähigkeit und der aktuellen Lesebereitschaft mit. Hierzu zählen u.a. Faktoren. Schulische Selbstkonzepte besitzen eine hohe Relevanz im Zusammenspiel verschiedener Aspekte schulischen Lern- und Arbeitsverhaltens. Je nach Fragestellung können das allgemeine schulische Selbstkonzept (SKSLF-8) und/oder Selbstkonzeptfassetten der Fächer »Mathematik«, »Deutsch«, »Englisch«, »Physik«, »Geschichte« und »Biologie« (DISK-Gitter) mit jeweils 8 Items pro Fassette. Beeinflusst und “geformt” wird das Fähigkeitsselbstkonzept sowohl durch die eigenen Leistungen als auch durch Vergleiche mit den Leistungen der sozialen Bezugsgruppe. Rückmeldungen und Mitteilungen zu den eigenen Fähigkeiten von bedeutsamen Bezugspersonen haben ebenfalls Einfluss auf das akademische Selbstkonzept von Individuen. Im schulischen Kontext spielt folglich die Feedbackkultur der Lehrkraft eine große Rolle, worauf später näher eingegangen wird.

Soziale Interaktionen als Quelle des SelbstkonzeptesBearbeiten Quelltext bearbeiten

Das Konzept der Reflected Appraisal besagt, dass Menschen für sich gegenseitig einen Spiegel darstellen, aus dem man wahrnimmt, wie man ist. Der Spiegel ist bildlich gesprochen das Verhalten anderer dem wahrnehmenden Individuum gegenüber. Die Person schließt bzw. interpretiert daraus, wie andere Menschen sie sehen und übernimmt diese Vermutung in ihr Selbstkonzept. Die Theorie der Reflected Appraisal als Quelle des Selbstkonzeptes besagt somit, dass man sich zu einem Großteil so wahrnimmt, wie man vermutet, von anderen wahrgenommen zu werden.[40] Selbstschemata, possible selves und das Selbstkonzept besitzen wichtige Funktionen. Selbstschemata beeinflussen und organisieren die Verarbeitung selbstbezogener Informationen. Sie dienen als Grundlage für Entscheidungen, Beurteilungen und Folgerungen in Bezug auf die eigene Person.[6] Possible selves sind essentiell, um Vorstellungen und Ziele für die Zukunft zu entwickeln und Motivation zu generieren.[7] George Herbert Mead hat das Konzept in Anlehnung an William James ausgebaut. Mead überträgt James’ Kategorisierung des Selbst in I und Me auf das Verhältnis zwischen dem Individuum und der Gesellschaft: (a) Das Individuum erschließt sich zunächst durch Rollenübernahme die Perspektive anderer und letztlich der gesamten Gemeinschaft. Darüber entwickelt es ein Me bzw. eine Selbstwahrnehmung, die primär von gesellschaftlichen Verhaltensnormen geprägt ist. (b) Der konzeptuelle Unterschied des I liegt darin, dass es eine aktiv-schaffende Antwort des Individuums verkörpert: Es reagiert zwar ebenso auf eine durch Normen und Erwartungen konstituierte Situation, kann diese aber von sich aus verändern.[17] Überträgt man dies beispielsweise auf Lehrer mit Migrationshintergrund, so ist eine Komponente ihres Selbst von den Verhaltensnormen und Erwartungen geleitet, welche die Gesellschaft an sie als Mitmenschen mit Zuwanderungsgeschichte ggf. stellt. Sie können jedoch durch die zweite Komponente ihres Selbst, dem I, Kompetenzen zur Neuschöpfung zeigen und sozialen Wandel herbeiführen. Es ist bspw. denkbar, dass sie Schülern aufgrund mangelnder Vorbilder und der Fremdzuschreibung negativer beruflicher Chancen durch ihr gesellschaftliches Umfeld annahmen, nicht Lehrer in Deutschland werden zu können. Ihr I sorgte trotz derartiger Konventionen für die Perspektive und den Mut, dass sie einen Weg dahin finden werden.

Das Selbstkonzept in Kinderköpfen

Die Autorinnen und Autoren gehen davon aus, dass bereits das Selbstkonzept von Kindern im Grundschulalter über “bereichs- oder domänenspezifische Selbstwahrnehmungen” aufgebaut ist, also so oder so ähnlich wie in der Grafik. Angelehnt an das Strukturmodell werden sieben Merkmale beschrieben, die das Selbstkonzept spezifizieren. Folglich ist das Selbstkonzept: Strukturmodelle schulisch induzierter Selbstkonzepte Jugendlicher 207 5.4.1 Analysefolie 1: Sozialmoralische Ausdeutungen der institutionellen Effekte von Schule 207 5.4.2 Analysefolie 2: Schulisch induzierte Selbstkonzepte als kreative Modifikationen des schulischen Anforderungsprofiis 214 5.4.3 Analysefolie 3: Eine Transskription schulisch induzierter Selbstkonzepte in. Diagnostische Zielsetzung: Die SESSKO dienen der Erfassung des schulischen Fähigkeitskonzepts bei Schülern der 4.-10 Schulklassen mit dem Ziel, Ursachen maladaptiven Verhaltens in Lern- und Leistungssituationen zu identifizieren. - Aufbau: Die SESSKO bestehen aus 22 Items zum schulischen Fähigkeitskonzept. Jedes Item muss anhand eines semantischen Differentials beantwortet werden, wobei. Die Entwicklung des Selbstkonzeptes wählte Sigrun-Heide Filipp, Trierer Professorin der Entwicklungspsychologie , (geboren 1943) als einen ihrer wissenschaftlichen Schwerpunkte. Die Verarbeitung von Krankheiten und Lebenskrisen sowie Bilder des Alterns sind ihre weiteren Forschungsfelder. Selbstkonzept definiert sie als geistige Vorstellung eines Menschen von sich selbst. Dieses „Informationsverarbeitungssystem“ sei die Basis für die Rezeption, Integration und die spätere Verfügbarkeit von Informationen über die eigene Person. Wissen über die eigene Person, so Filipp, 1979, könne ein Individuum durch direktes und indirektes Feedback Dritter erhalten. Dazu kommen soziale Vergleiche, Selbstbeobachtungen und Zukunftsmodelle. Nach ihrer Auffassung besäßen Menschen ab ihrem Erwachsenenalter eine relativ beständige Selbsteinschätzung. Dieses gilt für seine Struktur. Die Inhalte veränderten sich mit zunehmendem Erfahrungsschatz.

Das akademische Selbstkonzept 

Doch wie genau hängt das Selbstkonzept mit den (schulischen) Leistungen eines Individuums zusammen? Der Zusammenhang von Selbstkonzept und Leistung. Der Einfluss der vielfältigen Komponenten des Selbstkonzepts auf Fähigkeiten und Leistungen von Individuen stellt den wichtigsten Anknüpfungspunkt für pädagogisch-didaktische Planungen dar, [] denn ein Individuum wird an jeder Station. Sie haben Fragen oder Probleme mit Ihrem Login oder Abonnement? In unseren häufig gestellten Fragen finden Sie weitere Informationen zu unseren Angeboten.Beide Ansätze konstatieren, dass ein kongruenter Einfluss besteht, was bedeutet, dass sich beispielsweise ein negatives Selbstkonzept auch negativ auf die zu erbringende Leistung auswirkt (self-enhancement approach), sowohl motivational als auch kognitiv. Welcher der beiden Ansätze wahrscheinlicher ist oder häufiger auftritt, kann mit dem aktuellen Forschungsstand nicht gänzlich beantwortet werden. Hagenbauer et al. verweisen darauf, dass Individuen nicht entweder dem einen oder dem anderen Ansatz folgen, sondern dass ein Individuum viel mehr eine Entwicklung durchmacht, also einen Übergang vom einen in den anderen Ansatz erlebt.[1] Mehr darüber erfahren... Die Autorinnen stellen die These auf, dass der Self-Enhancement-Ansatz bei Kindern besonders zu Beginn der Grundschulzeit vorherrsche, während Schülerinnen und Schüler ab der vierten Jahrgangsstufe eher dem Skill-Developement-Ansatz folgen.[3]Kinder sind emotional ebenso unterschiedlich wie Erwachsene. Einige haben schon im Kindergarten, viele bereits im Grundschulalter, mit Selbstzweifeln, Versagensängsten und psychischem Druck zu kämpfen. Das betrifft nicht etwa nur die ganz schüchternen Kinder, sondern auch die nach außen stark wirkenden.  Heranwachsende, die eine solch negative Art zu Denken entwickelt haben, sind eher geneigt, in eine negative Entwicklungsspirale zu geraten, wie die Autorin Ina Langenkamp beschreibt. Diese Abwärtsspirale sorge dafür, dass das Selbstwirksamkeitsgefühl der Lernenden (das heißt, ihre Überzeugung, etwas durch ihr Handeln bewirken zu können) schwindet, 

ISB - Staatsinstitut für Schulqualität und

Das Selbstbild, wie man sich selber wahrnimmt, misst sich am Idealbild, also daran, wie jemand gerne sein möchte.Selbstbild und Idealbild werden im Selbstkonzept zusammengefasst, das sich stets auch unter dem Einfluss von Interaktionsprozessen und durch Verinnerlichung der Urteile der anderen bildet, jedoch relativ stabil ist. Zum Selbstkonzept gehört das Wissen über persönliche. Die Schülerinnen und Schüler erhalten vielfältige Gelegenheiten, ihr Können unter Beweis zu stellen, sich selbst einzuschätzen und ihre Leistungen eigenständig zu kontrollieren. Angestrebt werden regelmäßige Erfolgserlebnisse. Sie haben wesentlich an der Erforschung schulischer Selbstkonzepte gearbeitet, worunter man Personenmerkmale versteht, die Lernen und schulisches Wahlverhalten beeinflussen. Inhaltsverzeichnis. 1 Entstehung und sozialer Einfluss; 2 Unterschied zwischen Identität und Selbstkonzept; 3 Wesentliche Funktionen des Selbstkonzeptes; 4 Konzept nach William James; 5 Das Selbstkonzept aus sozial- und. Das Hogrefe Testsystem (HTS) bietet in seinen verschiedensten Varianten mit 300 psychodiagnostischen Testverfahren das umfangreichste Angebot an computergestützten Verfahren im deutschen Sprachraum.

Schulisches Selbstkonzept sowie Lern- und Leistungsmotivation bei Schülerinnen und Schülern mit einem prognostizierten ungünstigen Entwicklungsverlauf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung während der Transition in die Sekundarstufe I. Zeitschrift für Heilpädagogik, 3, 133-146. Mays et al. (im Druck). Der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule im. schulische Entwicklungsbedingungen gilt, schließt jedoch im Einzelfall eine Umkehrung nicht aus, wenn z. B. die Wahrnehmung einer geänderten Fähigkeitseinschätzung durch den Lehrer das Selbstkonzept der Fähigkeit beim Schüler ändert, zu vermehrter Anstrengung führt und schließlich die Schulleistung verbessert. Die Dynamisierung von Selbst-Konzept-Variablen: Einen neuen Anfang hat. Wissenschaftler haben demnach gezeigt, dass Menschen einer grundsätzlichen Stabilität und Kontinuität in ihrem Selbstbild bedürfen. Neue Erlebnisse und immense Veränderungen führen im Verlauf des Lebens jedoch auch dazu, dass sie bestimmte Selbstschemata bzw. sich selbst als Person anders oder auch neu wahrnehmen.[34] Wenn das Selbstkonzept durch ein stabiles Grundgerüst abgesichert ist, könnten an einzelnen Stellen Veränderungsprozesse eingeleitet und fortgeführt werden, ohne dass das Selbstbild des Individuums in sich zusammenfällt. fachspezifischer schulischer Fähigkeits-Selbstkonzepte eingesetzte direkte Skalierung führte zur Identifikation zweier Selbstkonzept-Faktoren, die sich als mathematisch-symbolische (Schulfächer Mathematik und Werken) und sprachlich-verbale Kompetenzdimensionen (Schulfächer Deutsch und Englisch) beschreiben lassen. Auch für das Selbstkonzept eigener Fähigkeiten sollte also die.

Das Selbstkonzept und die akademische Leistung - Gedankenwel

Zum Zusammenspiel von schulischer Leistung, Selbstkonzept

Die Schulische Erziehungshilfe ist eine Fachrichtung im Lehramt Sonderpädagogik. Die Schulische Erziehungshilfe arbeitet durchgän- gig in zu steuern, sowie das Selbstkonzept der Schülerin oder des Schülers vor dem Hintergrund der persönlichen Lebenssituation und der schulischen Anforderun-gen beschrieben. Ferner sind die jeweils im konkreten Einzelfall gegebenen und organisierbaren. (= SM.) [engl. model of self-concept], [EM, PÄD, PER], Modellvorstellungen, die eine mögliche Struktur des Selbstkonzepts (= S.) beschreiben, werden als SM. bez. Eines der einflussreichsten Modelle ist das SM., das Shavelson et al. (1976) vorgeschlagen haben. In diesem wird das S. durch eine multifaktorielle, hierarchische Struktur mit dem allg. S. an der Spitze der Hierarchie. 5.1 Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzeptes (SESSKO) Bei der Probandin S. H. wird von einem möglichen defizitären schulischen Selbstkonzept ausgegangen, da ihre Äußerungen im Vorgespräch auf ein eher ungünstiges beziehungsweise negatives Bild der eigenen Leistungsfähigkeit verweisen. Aufgrund dieser Ausgangslage wird für die Prüfung des Selbstkonzepts der SESSKO- Skalen. Das Selbstkonzept ist die Gesamtheit aller Empfindungen und Erkenntnisse über sich selbst als eigene Person. Das schließt das Bewusstsein seiner Biografie, seiner Charakteristika wie Bedürfnisse, Stärken und Schwächen, seiner Prinzipien und Erfahrungen ein. Idealistische Auffassungen gehören ebenso dazu. Das Selbstkonzept als eine Persönlichkeitseigenschaft ist relativ stabil. Folgende Wissenschaftler haben interessante Arbeiten bezüglich der Definition von ‚Selbstkonzept‘ geliefert: Sigrun-Heide Filipp, Herbert W. Marsh, Hans D. Mummendey, Carl Rogers, Richard J. Shavelson und Philip Zimbardo.

Schulisches Selbstkonzept Weiterentwicklung des Konzeptes, dass Schulisches Selbstkonzept aus zwei unkorrelierten Faktoren besteht Teil des Selbstkonzeptes einer Person, der sich im Zusammenhang mit schulischen Bereichen entwickelt alle auf die eigene Person bezogene Informationen enthalten beschreibende und bewertende Komponenten wechselseitige Beeinflussung von Leistung und Selbstkonzept. Akademisches Selbstkonzept: Akademische Selbstkonzept ist ein verbreiteter Anglizismus für den Begriff schulisches Selbstkonzept (academic self-concept).Man versteht darunter den Teil des Selbstkonzepts einer Person, der sich im Zusammenhang mit schulischen (akademischen) Bereichen entwickelt.: Häufig vorkommende Begriffe: Akademisches Selbstkonzept, schulischen, Person, Bereichen. SESSKO - Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts (PSYNDEX Tests Review). Göttingen: Hogrefe. Spinath, B. (2002). Soziale Kompetenzen: Entschlüsselung einer Schlüsselkompetenz aus psychologischer Sicht. In G. Pätzold & S. Walzig (Hrsg.), Methoden- und Sozialkompetenzen - ein Schlüssel zur Wissensgesellschaft? (S. 17-28.

Gebietsexperten. Jens B. Asendorpf, Jürgen Bengel, Hans-Werner Bierhoff, Nicola Döring, Joachim Funke, Volker Gadenne, Siegfried Gauggel, Gerhard Gründer, Marcus. Dies kann an dem folgenden Beispiel verdeutlicht werden: Wenn eine Lehrkraft wahrnimmt, dass andere LehrerInnen aus dem Kollegium ihr aus dem Weg gehen, ist es denkbar, dass sie daraus schließt „Ich bin unbeliebt.“ Soziale Interaktionen sind als Quelle des Selbstkonzeptes einer Person von besonderer Relevanz, da die soziale Anerkennung des Individuums ein essentielles menschliches Grundbedürfnis darstellt.[41] Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut (1902-1987) war der Erfinder der personenzentrierten Gesprächstherapie. Alle Klienten, auch solche mit einem negativen Selbstkonzept, so seine Auffassung, besäßen die Fähigkeiten zur „Selbsterhaltung“ und „Selbstverwirklichung“. Ein Mensch mache spezifische Erfahrungen in seinem Leben. Diese erlebte Realität (Sichtweisen und Wertungen) würde eine außenstehende Person nie ganz verstehen. Sie sei die Basis für das Selbstwertgefühl. Das reale Selbstkonzept sei ein Anteil und das ideale Selbst der andere. Stimmte beides überein, würde dieses Glücksgefühle hervorrufen. Unglückliche Patienten wiesen eine große Divergenz zwischen beiden Aspekten ihrer Selbsteinschätzung auf. Der Therapeut war der Überzeugung, die Motivation zur Heilung könne nur intrinsisch, vom Klienten selbst, aus seinem Motiv der „Selbstaktualisierung“ heraus, kommen. Er meinte damit: Jeder Mensch wolle sich entwickeln. Er versuchte, so wenig wie möglich einen Menschen zu bewerten. Stattdessen wollte er Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

Das akademische Selbstkonzept bei Schulanfängern Frühe

  1. Bereits hier wird deutlich, wie bedeutsam das Wissen um das Selbstkonzept für die pädagogische Praxis ist. Doch wie genau hängt das Selbstkonzept mit den (schulischen) Leistungen eines Individuums zusammen?
  2. Schlüsselwörter: Soziale Beziehungen, Schulisches Selbstkonzept, Sozialkapital, Soziale Vergleiche, Bildungserfolg The article draws upon James Coleman´s social capital approach and Leon Festinger´s social comparison theory by assessing the importance of social relations for educational attainment. The analysis uses data provided by the longitudinal study BiKS. Longitudinal analyses prove.
  3. Doch nicht nur das Selbstkonzept Ihrer Schülerinnen und Schüler sollte geschützt und gestärkt werden, sondern auch Ihr eigenes. Ja, auch aufgrund Ihrer Vorbildfunktion als Lehrkraft, aber insbesondere für Ihre persönliche Gesundheit. Darum gilt: Perfektionismus ist kein Maßstab im Schulalltag, sondern allenfalls eine gut gemeinte Idee.
  4. Das schulische Selbstkonzept gilt dabei als das Selbstbild eigener Kompetenzen (Pohlmann in Shajek, 2006, S. 127), also als die Selbsteinschätzungen eigener Fähigkeiten und Leistungen einer Person. Diese selbstbezogenen Fähigkeitseinschätzungen sind für die Pädagogik von großem Interesse, da sie über motivatonale Aspekte Lern- und Leistungsprozesse beeinflussen. Neben dem.
  5. Verbales schulisches Selbstkonzept und sprachliche Leistungen in Gruppen mit und ohne Migrationshintergrund. In der vorliegenden Arbeit analysieren wir das Zusammenspiel von sprachlichen Leistungen (Leseverstehen und Rechtschreibkompetenzen) und dem verbalen schulischen Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund. In zwei Stichproben (Kohorte 1: n = 1001.

(PDF) Schulisches Selbstkonzept, schulbezogene

Dorsch Lexikon der Psychologie - Verlag Hans Huber

Die grundlegende Funktion des Selbstkonzeptes ist die Strukturierung der Wahrnehmung und Interpretation selbstbezogener Informationen.[8] Ein angemessen ausgeprägtes Selbstkonzept stellt einer Person einen kontextualisierten Bewertungs- und Interpretationsrahmen für die gegenwärtige Wahrnehmung ihres Selbst zur Verfügung.[9] Das Selbstkonzept ist das Wissen über sich selbst. Dieses Wissen bezieht sich auf verschiedene Bereiche, z.B. auf die Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Lernbereichen, auf die Fähigkeit mit anderen Personen zurecht zu kommen, darauf, welche Gefühle man in bestimmten Situationen erlebt und darauf, wie fit man ist und wie man aussieht

von Claudia Schöne, Oliver Dickhäuser, Birgit Spinath, Joachim Stiensmeier-Pelster Selbstkonzept Distinktheit Lokationsdimension Stabilitätsdimension Motivationsförderung durch attributionales Feedback Kausaldimensionen Weiner, B. (2005). Motivation from an attribution perspective and the social psychology of per ceived competence. In A.J. Elliott & C.S. Dweck (Eds.), Handbook of competence and motivation (73-84). New York: Guilford. Basisversion des Klassifikationsschemas. In der Selbstkonzeptforschung besteht weitgehend Einigkeit über die Multidimensionalität des Selbstbildes. Das Wissen des Menschen über sich selbst liegt nicht als eine Einheit vor, sondern die selbstbezogenen Kognitionen sind als Wissen über sich selbst in spezifischen Teilbereichen vorhanden und formen insgesamt ein organisiertes Ganzes. Über die Strukturierung und Organisation dieser multiplen situations- und bereichsspezifischen Partialselbstkonzepte besteht hingegen Uneinigkeit.[35] Das erscheint logisch, auch ganz ohne Wissenschaft. Innerhalb der pädagogisch-psychologischen Forschung gibt es eine Vielzahl an Erkenntnissen und Befunden, die allesamt bestätigen, dass das Selbstkonzept im Zusammenhang mit schulischen Leistungen von Schülerinnen und Schülern steht. Inwiefern dieser Zusammenhang auf Lernende einwirkt, wird in zwei verschiedenen Theorien erläutert:Abb. Selbstkonzept 1. Hierarchische Strukturierung. Darstellung eines hierarchischen Selbstkonzept-Modells nach Shavelson et al. (1976).

Selbstkonzept von Kindern Pädagogische Fachbegriffe

PPT - Stärkung von Widerstandsfähigkeit bei Kindern

Selbstkonzepte Jens Möller Universität Kiel Vortrag Humanwissenschaftliche Perspektiven auf Lernen FU Berlin, 14. Januar 2005. Überblick über den Vortrag • Zum fachbezogenen Selbstkonzept • Das Bezugsrahmen- oder I/E-Modell (Internal/External frame of reference model) • Dimensionale Vergleiche • Überblick über sämtliche Feldstudien zum I/E-Modell • Eigene Studien • Resümee. In der aktuellen pädagogisch-psychologischen Forschung sind Herbert W. Marsh und Richard J. Shavelson wichtige Vertreter der Selbstkonzept-Forschung. Sie haben wesentlich an der Erforschung schulischer Selbstkonzepte gearbeitet, worunter man Personenmerkmale versteht, die Lernen und schulisches Wahlverhalten beeinflussen.[2]

Selbstkonzept - Coaching-Lexikon - Coaching-Lexiko

schulischer Selbstkonzepte fachspezifisch zu formul ieren. 2 Hinsichtlich der Genese und Entwicklung der schulis chen Selbstkonzepte hat sich die Ansicht etabliert (vgl. Marsh, 1986, Möller und Köl ler, 2004), dass vor allem soziale Vergleiche mit den Mitschülerinnen und Mitschülern diese Prozesse steuern. Zusätzlich führen Schülerinnen und Schüler internale Vergleich e durch, in denen. Die umfangreiche Normierung (T-Werte und Prozentränge, getrennt nach Schulform und Geschlecht) erfolgte in Gymnasien und Realschulen verschiedener Bundesländer (allgemeines schulisches Selbstkonzept: N = 6.567, fachspezifische Selbstkonzepte N = 5.589).

Akademisches Selbstkonzept - Academic dictionaries and

5.2.2 Lernen und schulisches Selbstkonzept 47 5.2.3 Feedbackkultur 47 6 FAzit 48 7 LiteRAtuR 49 8 ANHANG 50 8.1 BeiSpieLe zuR FeHLzeiteRFASSuNG 50 8.2 cHeckLiSte: wARNzeicHeN 51 8.3 cHeckLiSte: FoRmeN DeR ScHuLVeRmeiDuNG 52 8.4 meRkzetteL FüR DiRekteS ReAGieReN AuF uNeNtScHuLDiGteS FeHLeN 54 8.5 HiLFe zuR GeSpRäcHSVoRBeReituNG 55 8.6 GLieDeRuNG zum GeSpRäcHSVeRLAuF 56 8.7 HANDLuNGSLeitFADeN. Alle Bereiche des Selbstkonzepts speisen sich aus der Selbst- und Fremdwahrnehmung eines Individuums.  Schulische Selbstkonzepte und soziale Vergleiche in der Grundschule: Welche Rolle spielt die Einführung von Schulnoten?. Aufsätze Aufsätze (Zeitschriften) Feindt A, Fischer C, Zeinz H. 2020. Schulischen Umgang mit Vielfalt verstehen und gestalten. Ein hochschuldidaktischer Einblick in eine Lern- und Forschungswerkstatt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Epstein zufolge ordnet das Selbstkonzept Erfahrungen, die eine Person in sozialen Interaktionen gesammelt hat, in vorhersagbare Sequenzen von möglichen Verhaltensweisen und Reaktionen. Als weitere grundlegende Funktion gibt er an, dass das Selbstkonzept versucht, eigene Bedürfnisse im Sinne einer wohltuenden Balance von Behagen und Unbehagen zu erfüllen. Gleichzeitig wird angestrebt, Missbilligungen durch andere und beklemmende Gefühle der Ängstlichkeit zu vermeiden.[10] Wenn das Selbstkonzept bedroht wird bzw. es nicht schafft, eine oder mehrere dieser grundlegenden Funktionen umzusetzen, führt dies zu Stress, der mglw. dermaßen ansteigt, dass die Selbsttheorie in sich zusammenfällt. Die Person erlebt diesen Zustand schließlich als gänzliche Desorganisation. Wenn die Selbsttheorie hingegen funktioniert, gelingt eine Aufrechterhaltung der positiven Bewertung der eigenen Person sowie die Herstellung von Stabilität in Bezug auf die eigene Identität.[11]

Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts

“[d]as Kind bringt eine organisierte Form von Gefühlen, Erwartungen, Einstellungen, Bedürfnissen sowie Verhalten in neue Beziehungen beispielsweise zu Gleichaltrigen oder Lehrkräften ein, die aufgrund früher Bindungserfahrungen geprägt worden sind.”[1]Als Werkstudentin bei phase6 und eine der Hauptverantwortlichen des Online-Magazins verfasse ich regelmäßig Artikel für das Magazin für Lehrkräfte und das phase6 Magazin. Mit besonderer Vorliebe widme ich mich spannenden Themen der pädagogischen Psychologie in Theorie und Praxis. Zur Zeit arbeite ich als Vertretungslehrkraft an einer Berliner Grundschule und sammle wertvolle Erfahrungen, bevor es im Sommer 2020 in den Vorbereitungsdienst geht. Auf dem Weg dahin möchte ich meine Recherchen, Erlebnisse und Erkenntnisse mit anderen Interessierten teilen.  Das F. ist Teil des Selbstkonzepts einer Person. F. sind hierarchisch aufgebaut und können auf allen Hierarchieebenen erfasst werden (z. B. allg. schulisches F., fachspezif. F.). Die Erfassung erfolgt zumeist über Selbstberichtskalen. Es liegen eine Reihe nicht normierter Verfahren für Forschungszwecke sowie einige wenige normierte Verfahren für die Einzelfalldiagnostik vor (derzeit.

Selbstkonzeptbildung in der Schule Masterarbeit

Das schulische Selbstkonzept weist einen Zusammenhang mit schulischen Leistungen auf (Marsh, Trautwein, Lüdtke, Köller & Baumert, 2005). Empirische Studien zeigen, dass es sich hierbei um einen reziproken Zusammenhang handelt (Möller, Retelsdorf, Köller & Marsh, 2011): Es wird davon ausgegangen, dass einerseits höhere Leistungen zu einem höheren Selbstkonzept führen und dass. Dieser Gedanke erscheint insofern plausibel, als dass das Selbstkonzept von Kindern vor dem Schuleintritt in besonderem Maße von elterlichem Zuspruch geprägt ist und ihr Handeln außerhalb von Bewertungssituationen stattfindet. In der ersten und zweiten Jahrgangsstufe fühlen sich die Lernenden häufiger stark und neuen Herausforderungen gewachsen, auch, weil sie noch keine realistische Selbsteinschätzung entwickeln konnten. Sobald ein Kind also mit den ersten Leistungsbewertungen (sei es durch Punkte, Noten, Bewertungsraster oder mündliches Feedback) konfrontiert wird, ist es gezwungen, sich mit seiner Selbsteinschätzung auseinanderzusetzen und sie gegebenenfalls zu korrigieren.

Differentielles Schulisches Selbstkonzept-Gitter mit Skala zur Erfassung des Selbstkonzepts schulischer Leistungen und Fähigkeiten (DISK-Gitter mit SKSLF-8). Göttingen: Hogrefe. Göttingen: Hogrefe Mit den Skalen zur Erfassung des schulischen Selbstkonzepts (SESSKO) werden über vier Skalen Wahrnehmungen eigener schulischer Fähigkeiten verglichen mit Mitschülerinnen und Mitschülern (»sozial«), verglichen mit den Anforderungen (»kriterial«), verglichen mit früheren Zeitpunkten (»individuell«) sowie ohne Thematisierung einer Bezugsnorm (»absolut«), erfasst. Ihre Nutzung ist in der Beratung und Förderung insbesondere dann angezeigt, wenn vermutet wird, dass zu niedrige oder zu hohe Einschätzungen eigener Fähigkeiten mit an der Entstehung von allgemeinen Leistungsproblemen im Schulkontext beteiligt sind. Die erfassten Werte können anhand von Normen eingeordnet werden, um Aussagen über die Höhe des schulischen Selbstkonzepts zu machen.Wissenschaftler aus dem Bereich der Psychologie nähern sich dem Begriff des Selbstkonzeptes meist mit einer kognitionspsychologischen oder einer sozialpsychologischen Perspektive. Erstere fokussiert darauf, was als Selbstkonzept bezeichnet werden kann und wie dieses beim Menschen vorliegt.[11][18][19][20] Der sozialpsychologische Blickwinkel konzentriert sich hingegen auf Quellen des Selbstkonzeptes, die sich v. a. in sozialen Interaktionen und Wahrnehmungen bzw. Zuschreibungen einer Person durch ihr Umfeld finden lassen.[21][22][23]

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